Antworten auf häufige Fragen rund um Tierarztbesuch, Vorsorge, Diagnostik und Behandlung.
Sie haben die Möglichkeit in Bar oder mit Karte zu bezahlen. Behandlungen auf Rechnung sind nicht möglich.
Die Kosten für eine tierärztliche Behandlung richten sich nach Art der Untersuchung, Diagnose und Behandlung. In Österreich erfolgt die Verrechnung auf Grundlage der tierärztlichen Gebührenordnung. Die genauen Kosten können daher je nach Aufwand und Leistung variieren.
Tiere zeigen Schmerzen oft durch Veränderungen im Verhalten. Häufige Anzeichen sind Rückzug, Unruhe, Lahmheit, verminderter Appetit oder ungewöhnliche Bewegungen. Bei solchen Veränderungen empfiehlt sich eine tierärztliche Abklärung.
Regelmäßige Gesundheitschecks helfen dabei, Krankheiten frühzeitig zu erkennen. Bei diesen Untersuchungen werden unter anderem Allgemeinzustand, Herz, Atmung, Haut, Augen sowie Bewegungsapparat beurteilt. Auch wenn keine Beschwerden sichtbar sind, sind solche Kontrollen sinnvoll, da viele Erkrankungen zunächst unbemerkt verlaufen.
Impfungen schützen Hunde und Katzen vor verschiedenen ansteckenden Krankheiten. Welche Impfungen sinnvoll sind, hängt vom Alter des Tieres, seinem Gesundheitszustand und seinem Lebensumfeld ab. Durch regelmäßige Auffrischungen bleibt der Schutz über längere Zeit erhalten.
Laboranalysen liefern wichtige Hinweise auf mögliche Erkrankungen. Häufig werden Blut, Urin, Kot oder Hautproben untersucht. Dadurch lassen sich beispielsweise Infektionen, Parasitenbefall oder Veränderungen der Organfunktion feststellen.
Röntgenaufnahmen werden eingesetzt, um Knochen, Gelenke oder innere Strukturen sichtbar zu machen. Sie helfen beispielsweise bei der Diagnose von Knochenbrüchen, Gelenkproblemen oder bestimmten Erkrankungen im Brust oder Bauchraum.
Eine Kastration kann aus gesundheitlichen oder organisatorischen Gründen sinnvoll sein. Sie wird häufig durchgeführt, um bestimmte Erkrankungen zu vermeiden oder eine unkontrollierte Fortpflanzung zu verhindern. Vor einem solchen Eingriff erfolgt eine tierärztliche Untersuchung und individuelle Beratung.
Probleme im Maulbereich kommen bei Haustieren relativ häufig vor. Zahnstein, Entzündungen oder beschädigte Zähne können Schmerzen verursachen und langfristig auch andere Organe belasten. Regelmäßige Kontrollen helfen, Zahnerkrankungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Viele Tierarztpraxen führen eine eigene Hausapotheke. Dort sind häufig Medikamente, Parasitenmittel, Pflegeprodukte sowie spezielle Futtermittel verfügbar. Dadurch können notwendige Präparate in vielen Fällen direkt nach der Untersuchung mitgenommen werden.
Nach einem Unfall sollte eine Katze möglichst rasch tierärztlich untersucht werden, auch wenn äußerlich keine schweren Verletzungen sichtbar sind. Das Tier sollte vorsichtig aufgenommen, ruhig gehalten und möglichst in einer Transportbox zum Tierarzt gebracht werden. Vor der Anfahrt empfiehlt es sich, telefonisch Kontakt mit der Tierarztpraxis oder dem tierärztlichen Notdienst aufzunehmen.
Außerhalb der Ordinationszeiten steht für dringende medizinische Fälle ein regional organisierter tierärztlicher Notdienst zur Verfügung. Informationen zum aktuell diensthabenden Tierarzt sind meist auf der Website der regionalen Tierärztekammer zu finden. Auch der Anrufbeantworter vieler Tierarztpraxen informiert darüber, welche Praxis im Notfall erreichbar ist. In akuten Situationen empfiehlt es sich, vorab telefonisch Kontakt aufzunehmen.
Tierärztlicher Notdienst Salzburg: 0662 261700
Über die Telefonnummer 141 erfahren Sie den diensthabenden Tierarzt in der Region.