Verhaltensmedizinische Evaluierung

Verhaltenscheck für Hunde und Katzen in Straßwalchen

Verhaltensmedizin

Verhaltensprobleme bei Hunden und Katzen können den Alltag stark belasten und die Beziehung zwischen Tier und Besitzer deutlich beeinträchtigen. Häufig stecken hinter auffälligem Verhalten nicht nur erlernte Muster, sondern auch Stress, Angst oder körperliche Ursachen. 

 

In der Verhaltensmedizin werden mögliche Auslöser genau analysiert. Ziel ist es, das Verhalten zu verstehen und gemeinsam alltagstaugliche Lösungen zu entwickeln. Dabei werden sowohl medizinische Aspekte als auch Haltung, Umfeld und Training berücksichtigt.


Hunde

Verhaltensauffälligkeiten beim Hund entwickeln sich oft schleichend und können den Alltag zunehmend belasten, wenn sie nicht rechtzeitig abgeklärt werden.

 

Angststörungen

Ängste können sich gegenüber Geräuschen, fremden Menschen, neuen Situationen oder beim Alleinbleiben zeigen. Auch Unsicherheit im Alltag oder starke Stressreaktionen gehören dazu.

 

Aggressionsprobleme

Aggressives Verhalten kann sich gegenüber Menschen oder anderen Tieren äußern. Knurren, Schnappen oder Beißen sind häufig Ausdruck von Überforderung, Angst oder fehlender Orientierung.

 

Weitere häufige Themen beim Hund:

Trennungsstress und Probleme beim Alleinbleiben, übermäßiges Bellen oder Unruhe, Schwierigkeiten im Sozialverhalten mit anderen Hunden, mangelnde Impulskontrolle oder Hyperaktivität, Unsauberkeit oder Rückfälle in der Stubenreinheit.


Katzen

Verhaltensauffälligkeiten bei der Katze zeigen sich oft früh und können sich im Alltag deutlich verstärken, wenn sie unbehandelt bleiben.

 

Unsauberkeit

Wenn Katzen außerhalb der Katzentoilette urinieren oder markieren, steckt häufig Stress, Angst oder eine körperliche Ursache dahinter. Durch ein frühzeitiges Abklären und Behandeln, kann dieses Problem gut gelöst werden.

 

Aggressionsprobleme

Aggressives Verhalten kann sich gegenüber Menschen oder anderen Katzen äußern. Fauchen, Kratzen oder Beißen sind häufig Ausdruck von hohem Stress oder Unsicherheit.

 

Weitere häufige Themen bei der Katze:

Rückzug, Unsicherheit oder erhöhte Schreckhaftigkeit, Konflikte im Mehrkatzenhaushalt, exzessives Putzen oder Kratzen, Stress beim Transport oder Tierarztbesuch, Unruhe oder verändertes Verhalten im Alltag



Ziel der Verhaltenstherapie

Am Beginn steht eine ausführliche Anamnese und eine genaue Analyse der Situation. Oft ist es notwendig, auch körperliche Ursachen auszuschließen, da Verhalten und Gesundheit eng miteinander verbunden sind. 

 

Darauf aufbauend wird ein individueller Plan erstellt. Dieser kann beinhalten: 

  • Anpassung des Alltags und der Umgebung
  • Gezielte Trainingsschritte
  • Anleitung im Umgang mit dem Tier
  • bei Bedarf unterstützende medikamentöse Therapie  

Ziel ist es, langfristig wieder mehr Ruhe, Sicherheit und Lebensqualität für Tier und Besitzer zu schaffen.

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Mobil: 0699 17170135